23 Dezember 2012

Die Oase in der Sandwüste (18.- 20.12.2012)

Huacachina / fast auf Meereshöhe / sandig...

In der Nähe der Provinzhauptstadt Ica liegt eine Oase namens Huacachina. Zwischen Ica und dem Pazifik erstreckt sich eine Wüste mit hohen Dünen, in der das Nest mit 200 Einwohnern ursprünglich als Refugium für wohlhabende Städter errichtet wurde und nun den Ruf eines „Gringospielplatzes“ genießt. Ob diese Bezeichnung positiv oder negativ zu werten ist, bleibt jedem selber überlassen, aber der Begriff triffts ziemlich genau. Der Ort besteht aus einer Lagune, die von kleinen Restaurants und einigen Herbergen umringt wird.

Ein Rundgang durch Huacachina dauert etwa 10 Minuten, die Aktivitäten beschränken sich daher auf Restaurantbesuche und Ausflüge in die Wüste, die entweder zu Fuß oder mit Sandbuggies gemeistert werden. Letztere können gechartert werden und mit Sandboards im Gepäck gehts in einer rasanten Achterbahnfahrt über die Dünen. Auf den Dünengipfeln wurden wir abgesetzt, um mit den Boards herunterzubrettern. Angefangen wurde mit relativ moderatem Gefälle an kurzen Hängen, was sich dann steigerte. Die meisten Leute – uns eingeschlossen – setzten sich wie bei einem Schlitten einfach auf die Boards oder legten sich skeletonmäßig auf den Bauch. Schnell wars und Spass hat es sowieso gemacht. Und richtige, pure  Wüstenlandschaft mit hellem weißen Sand und hohen, steilen Dünen haben wir vorher in der Form auch noch nicht gesehen. Aber zwei Nächte haben hier auch absolut gereicht, um nocheinmal Vor- und Nachteile der Isolation auf sich wirken zu lassen, bevor wir in Perus wimmelige Hauptstadt fahren. Jetzt noch vier Tage Lima, dann gehts wieder in die Heimat...

Link Bilder Huacachina

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