Nazca / 564 m üNN
Nazca ist eine kleine Wüstenstadt und bekannt durch die unweit der Stadt liegenden Geoglyphen - auch Nazca-Linien genannt. Es handelt sich hierbei um bis zu 20 Km lange gerade Linien und teilweise über 100 Meter lange Figuren, die in die Wüstenoberfläche gescharrt wurden. Die ältesten Bilder entstanden um 800 v.Chr., die meisten zur Zeit der Nazca-Kultur von 200 v.Chr. bis 600 n.Chr. Bemerkenswert ist, dass diese Motive aufgrund des Klimas (kein Regen, wenig Wind) noch heute sichtbar sind, ohne dass die nur wenige Zentimeter tiefen Ritzungen verschwunden sind oder instandgehalten werden müssen. Zur Bedeutung sei nur soviel gesagt, dass sich Wissenschaftler mittlerweile einig sind, dass es sich um einen spirituellen Ort handelt. Wer mehr wissen möchte, kann das ja im Netz recherchieren, dort findet man alle Theorien, einschließlich Annahmen, dass es sich um Landebahnen für Raumschiffe handelt, oder dass Aliens die Figuren gezeichnet haben. Is‘ klar...
Abgesehen von den Linien ist in Nazca nicht viel zu machen, also ließen wir uns von einem Bus etwa 20 Km vor den Stadttoren an einem alten Aussichtsturm absetzen, um zwei der Figuren von oben zu betrachten. Von dort aus liefen wir dann eine schnurgerade Straße ins 3 Km entfernt gelegene „Maria Reiche Museum“. Die deutsche Forscherin hat in den 40er Jahren begonnen die Linien zu dokumentieren und sich bis zu ihrem Tod für den Erhalt eingesetzt.
Am nächten Tag ist Ben dann auch noch ins Flugzeug gestiegen, um die Linien aus der Luft zu inspizieren. Einigen Berichten zufolge vertragen viele Touris den Flug jedoch nicht so gut und so hat Uli beschlossen, dass der Blick vom Turm gereicht hat – zumal das Ganze ein eher teurer Spaß ist. Während Bens Trip in der kleinen Maschine (2 Piloten + 4 Passagiere) wurde einer Person auch ganz anders, von daher ist was dran an der Sache...
Link Bilder Nazca
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