Paracas / auf Meereshöhe
Wir arbeiten uns nun langsam und gemütlich an der Westküste Perus nach Lima hoch, wo heute in einer Woche (unfassbar!!) der Flug nach Deutschland startet. In Paracas machen wir 3 Nächte halt und genießen die salzige Meeresluft und den ruhigen Charmes des Miniortes. Der Ort ist so klein, dass der Besitzer unseres Hostels uns einen Überblick über den Ort geben konnte, während wir auf der Türschwelle standen. Das Hostel hat den Charme eines Stranddorfes... und das nicht nur durch die knirschenden Schritte auf dem sandigen Fußboden, auch durch die luftigen kleinen Holzhüttchen, von denen wir eins ganz für uns allein haben.
Nachdem unsere bisherigen Versuche Pinguine in freier Wildbahn zu erleben mehrfach gescheitert sind, waren wir gestern Morgen richtig aus dem Häuschen, als wir die Bande über die Klippen hopsen sahen. Von Paracas aus kann man nämlich eine einstündige Bootsfahrt zur nahegelengenen Isla Ballestas unternehmen, die neben Humboldtpinguinen auch Seelöwen, Perutölpel, Inkaseeschwalben, Kormorane und Chilepelikane beheimatet. Diese Insel-WG produziert nicht nur einen Heidenlärm, sondern auch viel Mist (Guano). Dieser wurde früher einmal im großen Stil abgeschaufelt und als Dünger verkauft, heute spielt er wirtschaftlich aber nicht mehr ganz zu große Rolle, sehr zur Enttäuschung der aus der Luft mit Guano gesegneten Bootsinsassen.
Beim Strandspaziergang heute Morgen hätten wir wieder Glück! Neben zahlreichen Wasservögeln, eilig in Erdlöchern verschwindenen Krebsen und bunten Feuerquallen konnten wir auch noch eine Gruppe von Delphinen beobachten, die sich in der Bucht im Kopfstand übte - Kamera vergessen...
Morgen fahren wir weiter nach Huacachina, dabei handelt es sich um eine kleine Oase unweit von hier. Mal schauen wie sich ein Sonnenuntergang von einer Düne aus bestaunen lässt.
Link Bilder Paracas
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